Zum Anspruch seiner Bilder

» Das ist kein kunstvolles Spiel, sondern Notwendigkeit, weil alles Unbekannte uns ängstigt und gleichzeitig hoffnungsvoll stimmt, nehmen wir die Bilder als Möglichkeit, das Unerklärliche vielleicht etwas erklärlicher, auf jeden Fall aber umgänglicher zu machen. So sind Bilder um so besser, je schöner, klüger, irrsinniger und extremer, je anschaulicher und unverständlicher sie im Gleichnis diese unbegreifliche Wirklichkeit schildern. « – Gerhard Richter

(Text für Katalog documenta 7, 1982)